Sonntag, 2. April 2006
ohne Titel
I.

In dem Chaos ohne Schranken

Das verwaltet wird von Kranken

Ausgeburten eines Geistes

Ist der Ursprung der Gedanken



Viele Wege, Labyrinthe

Geht der Ruhige ,der Besinnte

Doch der Unbesonnene irrt

Auf dem Weg ,der dort hin führt



Wo der Wald beginnt zu wuchern

Wo der Wahnsinn wütend wächst

Und der Geist beginnt zu suchen

Nach dem lebenbringend' Text



Tief im Dschungel aller Geister

Schleicht der schmalste Pfad der Welt

Doch der sicherste von allen

Der zu Himmelswegen zählt



II.

Ohne Ende

irrt

der Fremde

in die

Fremde

die ihm Fremde

scheint und nichts

Bekanntes

zu bekennen

ist.

Bis er findet

was er suchte

und das ihn

so lang

verfluchte

das er endlos lang

vermißt

weil es sich einst hat

verpißt.

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Ein neues Leben
Ich bin

Der Aufgang einer neuen Sonne.

Das Ende einer alten Zeit.



Ich bin der Beginn eines neuen Tages,

der Morgen einer langen Nacht

Die Zeit ist nicht aufzuhalten die Tage vergehen.

Es gibt keine Ewigkeit ohne mich...!

Ich bin dir Materie des Lebens...

Es gibt keinen Hochmut ohne mich !

Es gibt keine Wahrheit ohne mich !

Es gibt keine Lüge ohne mich !

Es gibt keine Liebe ohne mich !

Es gibt keinen Hass...

Ich lebe !

Alles ist ...



und die Sterne leuchten !!



16.04.1999

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Montag, 20. März 2006
Die Gedanken sind frei
Die Gedanken sind frei,
meine nicht !
Sie haften an Dir !

Und doch bist Du nicht die Einzige,
aber vielleicht die Bedeutendste.

Die Gedanken sind frei,
meine nicht !

Ich banne sie auf ein Blatt Papier
und mache sie Dir zum Geschenk !!



Verschwinde aus meinem Kopf,
komm in meine Arme,

Gegensätze ziehen sich an,
wir ziehen uns aus.

Liebende begegnen sich in der Stille,
und meine Nacht begehrt Deine Sonne.

Wir schweigen uns an
und sind erleuchtet.



Die Gedanken sind frei,
meine nicht !

Sie werden niemals frei sein.
Sie können Dich nicht loslassen.

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