Sonntag, 2. April 2006
ohne Titel
I.

In dem Chaos ohne Schranken

Das verwaltet wird von Kranken

Ausgeburten eines Geistes

Ist der Ursprung der Gedanken



Viele Wege, Labyrinthe

Geht der Ruhige ,der Besinnte

Doch der Unbesonnene irrt

Auf dem Weg ,der dort hin führt



Wo der Wald beginnt zu wuchern

Wo der Wahnsinn wütend wächst

Und der Geist beginnt zu suchen

Nach dem lebenbringend' Text



Tief im Dschungel aller Geister

Schleicht der schmalste Pfad der Welt

Doch der sicherste von allen

Der zu Himmelswegen zählt



II.

Ohne Ende

irrt

der Fremde

in die

Fremde

die ihm Fremde

scheint und nichts

Bekanntes

zu bekennen

ist.

Bis er findet

was er suchte

und das ihn

so lang

verfluchte

das er endlos lang

vermißt

weil es sich einst hat

verpißt.

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